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Thai-Basilikum (Ocimum basilicum) stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Südostasiens und ist dort seit Jahrhunderten ein unverzichtbares Küchenkraut – besonders in der thailändischen, vietnamesischen und indonesischen Küche. Im Gegensatz zum europäischen Basilikum besticht es durch eine charakteristische Anisnote mit süßlich-würzigem Aroma, das sich beim Kochen bemerkenswert stabil hält.
Die Pflanze wächst aufrecht und buschig auf eine Höhe von etwa 30 bis 60 cm. Besonders auffällig sind die dunkelgrünen, leicht glänzenden Blätter und die dekorativen violetten Blütenstände, die Thai-Basilikum auch zu einem echten Zierelement im Kräuterbeet oder auf dem Balkon machen. Als einjähriges Würzkraut wird es jedes Jahr neu ausgesät und liebt warme, sonnige Standorte.
In der Küche entfaltet Thai-Basilikum sein volles Aroma vor allem in Currys, Wok-Gerichten, Sommerrollen und Suppen – idealerweise wird es erst kurz vor dem Servieren hinzugegeben, um das Aroma zu bewahren. Anders als europäisches Basilikum verträgt es auch kurzes Erhitzen ohne sofortigen Aromaverlust. Frisch geerntet macht es sich außerdem hervorragend als Topping auf Nudelgerichten oder in asiatischen Salaten.
Dank seiner kompakten Wuchsform eignet sich Thai-Basilikum bestens für den Anbau im Kübel, Topf oder Hochbeet – ideal also für Balkon und Terrasse. Mit etwas Wärme und einem sonnigen Plätzchen wächst es schnell und ertragreich von Juni bis Oktober.
