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Die Zuckermelone Charentaise (botanisch: Cucumis melo var. cantalupensis) stammt ursprünglich aus der französischen Region Poitou-Charentes und gilt dort als kulinarische Besonderheit mit langer Tradition. Ihr Name leitet sich direkt von dieser Region ab, in der sie seit Jahrhunderten kultiviert wird.
Als krautige, einjährige Kletterpflanze bildet die Charentaise lange, rankende Triebe aus, die sich an Stäben, Zäunen oder im Gewächshaus an Rankhilfen emporarbeiten. Die Pflanze wächst buschig-ausladend und benötigt daher ausreichend Platz – im Freiland sind großzügige Reihenabstände von rund 3 Metern empfehlenswert. Typisch für die Sorte ist ihr kompakter, runder Fruchtkörper mit einer charakteristischen grau-grünen, leicht genetzten Schale.
Besonders beeindruckend ist das intensiv gelb-orange gefärbte Fruchtfleisch: Es überzeugt mit außergewöhnlicher Süße, einem feinen Schmelz und dem unverkennbaren, betörenden Melonenduft, der die Reife ankündigt. Die Charentaise zählt damit zu den aromatischsten Melonentypen überhaupt und ist bei Feinschmeckern sehr beliebt.
In der Küche macht sich die Charentaise vielseitig: pur genossen, als sommerliche Vorspeise mit Parmaschinken, in Fruchtssalaten oder als erfrischender Smoothie. Wer die Charentaise selbst anbaut, profitiert von einem unvergleichlich frischen Aroma, das gekaufte Supermarktware kaum erreicht.
