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Die Brasilianische Guave (Acca sellowiana, syn. Feijoa sellowiana) stammt ursprünglich aus den subtropischen Bergregionen Südamerikas – vor allem aus Südbrasilien, Uruguay und Nordargentinien. Dort wächst sie in gemäßigtem Klima auf nährstoffreichen, gut durchlässigen Böden und ist perfekt angepasst an warme Sommer und milde Winter.
Als immergrüner Strauch oder kleiner Baum entwickelt sie einen buschigen, dichten Wuchs mit silbrig-grünen, ledrigen Blättern, die auf der Unterseite fein behaart sind. Im Freiland erreicht sie Wuchshöhen von 2–4 m, im Kübel bleibt sie mit 1–2 m deutlich kompakter und lässt sich gut formen. Ihr Wuchs ist dabei angenehm gemächlich – ideal für Terrasse, Balkon oder Wintergarten.
Besonders auffällig ist die Blüte im Mai und Juni: Die exotischen Blüten leuchten in zartem Weiß-Rosa, duften ananasartig und sind sogar essbar. Ab September bis November reifen die eiförmigen Früchte heran – aromatisch, süß-säuerlich und mit einem unverwechselbaren Geschmack, der an eine Mischung aus Ananas, Erdbeere und Minze erinnert.
Die Brasilianische Guave ist vielseitig einsetzbar: als dekorative Kübelpflanze, als Solitär im geschützten Garten oder als essbarer Sichtschutz. Dank ihrer Toleranz gegenüber leichtem Frost (bis ca. –10 °C) kann sie in milden Regionen Deutschlands auch im Freien überwintern – im Kübel empfiehlt sich jedoch eine frostfreie Überwinterung.
