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Die Biquinho-Paprika stammt ursprünglich aus Brasilien und gehört zur Art Capsicum chinense – der gleichen Gruppe wie Habanero oder Scotch Bonnet. Was sie von ihren schärferen Verwandten unterscheidet: Die Biquinho überzeugt mit einem milden, fruchtig-süßen Aroma und nur dezenter Schärfe, die für die meisten Gaumen angenehm verträglich ist.
Ihr Name bedeutet auf Portugiesisch so viel wie „kleiner Schnabel" – und tatsächlich erinnert die charakteristische tropfenförmige Frucht mit ihrer kleinen Spitze an einen zarten Vogelschnabel. Die Früchte werden nur 2–4 cm groß und erscheinen in leuchtendem Rot und Gelb, was die Pflanzen zu echten Hingueckern auf Balkon und Terrasse macht.
Die Pflanze wächst buschig und aufrecht bis zu etwa 80 cm Höhe und trägt reichlich Früchte. Sie liebt einen vollsonnigen, warmen Standort und eignet sich hervorragend für den Anbau im Kübel, im Hochbeet oder im Freiland. Da sie nicht winterhart ist, wird sie in unseren Breiten als einjährige Kultur angebaut.
In der Küche ist die Biquinho äußerst vielseitig: Sie eignet sich zum Kochen, Grillen und besonders zum Einlegen in Öl oder Essig – ein brasilianischer Klassiker, der als Antipasto oder Beilage begeistert. Ihr fruchtiges Aroma macht sie auch als frische Zutat in Salaten oder als Snack direkt vom Strauch zum Genuss.
