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Der Chinesische Gemüsebaum (Toona sinensis) stammt ursprünglich aus Ostasien – vor allem aus China, wo er seit Jahrhunderten als wertvolle Nutzpflanze geschätzt wird. Er gehört zur Familie der Meliaceae (Mahagonigewächse) und beeindruckt mit seinem majestätischen Wuchs: Im Freiland erreicht er Höhen von 5 bis 15 Metern, im Kübel bleibt er mit 1 bis 3 Metern deutlich kompakter.
Besonders auffällig sind seine großen, gefiederten Blätter, die im Austrieb eine leuchtend rote bis kupferfarbene Färbung zeigen und mit zunehmendem Alter ins Hellgrüne wechseln. Genau dieser junge Blattaustrieb ist es, der den Baum so besonders macht: Die Blätter verströmen ein würziges, zwiebelähnliches Aroma – ähnlich der bekannten Maggiwürze – und haben ihm den liebevollen Spitznamen „Maggibaum" eingebracht.
In der Küche lassen sich die jungen Blätter vielseitig einsetzen: frisch in Salaten, als aromatisches Würzkraut, in Tees oder gedünstet als Gemüse. Sie sind reich an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. In China gehören sie zur traditionellen Volksküche und werden auch in der Naturheilkunde verwendet.
Der Gemüsebaum ist winterhart bis ca. –15 °C und damit für mitteleuropäische Gärten gut geeignet. Jungpflanzen sollten bei starkem Frost jedoch einen zusätzlichen Schutz erhalten. Er bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Standort mit humosem, durchlässigem Boden. Dank seiner Robustheit und seiner kulinarischen Besonderheiten ist er ein echter Hingucker für alle, die ihren Garten mit essbaren Exoten bereichern möchten.
