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Der Hokkaido-Kürbis 'Uchiki Kuri' (Cucurbita maxima) stammt ursprünglich aus Japan und gehört heute zu den beliebtesten Speisekürbissen in deutschen Gärten. Seinen Namen verdankt er der japanischen Insel Hokkaido, wo er traditionell angebaut wird. Im Japanischen bedeutet „Uchiki Kuri" so viel wie „scheue Kastanie" – eine Anspielung auf den nussig-süßen Geschmack, der stark an Esskastanien erinnert.
Die Pflanze wächst rankend und breitausladend, mit kräftigen, bis zu mehrere Meter langen Trieben. Im Garten benötigt sie daher ausreichend Platz oder eine Rankhilfe. Die leuchtend orange-roten, birnenförmigen Früchte werden bis zu 1,5 kg schwer und sind ein echter Blickfang im Beet und auf dem Tisch.
Eine der größten Besonderheiten des Hokkaido-Kürbisses: Die Schale ist vollständig mitessbar und muss beim Kochen nicht geschält werden. Das spart Zeit und macht ihn zur ersten Wahl für Suppen, cremige Pürees und Ofengerichte. Dank seiner hervorragenden Lagerfähigkeit lässt er sich nach der Ernte im September/Oktober mehrere Monate kühl und trocken aufbewahren.
