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Die Kiwano, auch Horngurke genannt, stammt ursprünglich aus dem südlichen und zentralen Afrika – dort wächst sie wild in trockenen Savannenregionen. In ihrer Heimat ist sie seit Jahrhunderten als Nahrungs- und Wasserspender bekannt, da ihr saftiges Fruchtfleisch auch in Trockenzeiten Flüssigkeit liefert.
Als einjährige Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) bildet sie kräftige, weitreichende Ranken aus, die mit Hilfe von Rankhilfen oder einem Spalier gezogen werden. Die Pflanzen können sehr üppig wachsen und benötigen entsprechend Platz – ideal für Gewächshäuser oder geschützte, warme Freilandbereiche.
Besonders auffällig ist die reife Frucht: Die leuchtend orange-gelbe Schale ist mit charakteristischen Hörnern besetzt, was der Pflanze ihren deutschen Namen „Horngurke" eingebracht hat. Das gallertartige, grün schimmernde Fruchtfleisch überzeugt mit einem einzigartigen Aroma – einer erfrischenden Mischung aus Zitrone, Banane und Gurke.
In der Küche lässt sich die Kiwano vielseitig einsetzen: Das Fruchtfleisch wird einfach herausgelöffelt, in Obstsalate gemischt oder als exotisches Topping für Desserts und Cocktails verwendet. Dank ihres ungewöhnlichen Aussehens ist sie auch ein echter Hingucker auf jedem Tisch.
