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Die Indianerbanane (Asimina triloba) ist ein außergewöhnliches Obstgehölz aus der Familie der Annonaceae (Rahmapfelgewächse) – und damit die einzige winterharte Vertreterin dieser sonst tropischen Pflanzenfamilie. Ursprünglich stammt sie aus dem östlichen Nordamerika, wo sie in feuchten Wäldern und Flussufergebieten heimisch ist.
Im Garten wächst die Indianerbanane als kompakter Busch oder kleiner Strauch und erreicht eine Höhe von 2 bis 5 Metern bei einer Breite von 1,5 bis 3 Metern. Ihre großen, ovalen Blätter verleihen ihr ein tropisch anmutendes Erscheinungsbild, das so im heimischen Garten kaum zu erwarten wäre. Von April bis Mai erscheinen purpurrote Blüten, aus denen im Herbst (September bis Oktober) die charakteristischen, exotisch schmeckenden Früchte reifen.
Die Früchte erinnern in Aroma und Konsistenz an Banane, Mango und Vanille – süß, cremig und vollkommen einzigartig. Ein besonderer Pluspunkt: Diese Pflanze ist selbstfruchtend und trägt also auch als Einzelpflanze Früchte.
Als robuste und winterharte Pflanze (bis ca. –20 °C, USDA Zone 5) ist die Indianerbanane ideal für den mitteleuropäischen Garten geeignet. Du kannst sie sowohl im Freiland als auch im Kübel kultivieren. Der ideale Standort ist sonnig bis halbschattig, der Boden sollte durchlässig, humos und leicht sauer bis neutral sein.
