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Die Pepino (botanisch Solanum muricatum), auch Melonenbirne genannt, stammt ursprünglich aus den Andenregionen Südamerikas – von Peru und Chile bis Kolumbien. Als Mitglied der Nachtschattengewächse (Solanaceae) ist sie eng verwandt mit Tomate, Paprika und Aubergine, trägt aber ganz eigene, unverwechselbare Früchte.
Im Wuchs zeigt sich die Pepino als kompakter, buschiger Halbstrauch, der in der Regel eine Höhe von 60 bis 100 cm erreicht. Die zart-lila Blüten erinnern an Kartoffelblüten und sind auch optisch ein echter Blickfang. Die eiförmigen bis birnenförmigen Früchte reifen zu einem cremig-gelben Ton heran, oft mit charakteristischen violetten Längsstreifen – ein echter Exot im Topf oder auf der Terrasse.
Das Fruchtfleisch ist saftig, mild-süßlich und erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Melone und Birne – daher auch der Name „Melonenbirne". Reif genossen schmeckt sie wunderbar pur, eignet sich aber auch hervorragend für Obstsalate, Ragouts oder als dekorative Beilage.
Da die Pepino nicht winterhart ist, wird sie in unseren Breiten als einjährige Kultur oder als überwinterte Kübelpflanze angebaut. Ihr dekoratives Erscheinungsbild macht sie dabei zu einem echten Doppeltalent: Nutzpflanze und Zierpflanze in einem.
