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Die Pfefferminze (Mentha × piperita) ist eine natürliche Hybridpflanze – eine Kreuzung aus Wasserminze (Mentha aquatica) und Grüner Minze (Mentha spicata), die vermutlich erstmals im 17. Jahrhundert in England beschrieben wurde. Heute ist sie weltweit als Heil- und Gewürzpflanze verbreitet und gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Als ausdauernde Staude wächst die Pfefferminze aufrecht und buschig, erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 cm und bildet unterirdische Ausläufer (Stolonen), über die sie sich zügig ausbreitet. Die dunkelgrünen, leicht gezähnten Blätter sind von charakteristischen Öldrüsen durchzogen, die beim Reiben den typischen, intensiven Mentholduft freisetzen.
Ihr bekanntester Inhaltsstoff ist das ätherische Öl mit dem Hauptbestandteil Menthol, das der Pflanze ihre kühlende, krampflösende und antibakterielle Wirkung verleiht. In der Küche verfeinert sie Tees, Desserts, Soßen und Getränke. Als Heilpflanze wird sie traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Kopfschmerzen und Erkältungen eingesetzt.
Für die Anzucht aus Saatgut empfiehlt sich eine Aussaat ab Frühjahr bei rund 20 °C. Die Pfefferminze bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit gleichmäßig feuchtem Boden und eignet sich sowohl für Beet als auch für den Kübel – hier lässt sich ihre Ausbreitungsfreude gut kontrollieren.
