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Die Puffbohne, auch Dicke Bohne, Saubohne oder Ackerbohne genannt, gehört zu den ältesten Kulturpflanzen Europas. Ihr korrekter botanischer Name lautet Vicia faba – sie ist damit keine echte Bohne im Sinne von Phaseolus vulgaris, sondern eine Wicke und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
Die Puffbohne wächst aufrecht und buschig mit kräftigen, kantigen Stängeln und kann je nach Sorte zwischen 50 und 120 cm hoch werden. Sie bildet auffällige, weiß-schwarz gezeichnete Blüten, aus denen sich die charakteristischen dicken, samtigen Schoten entwickeln – bei dieser Sorte besonders lang und breit mit 5–6 Bohnen je Schote.
Als Frostkeimer ist die Puffbohne ausgesprochen robust: Sie kann bereits ab Mitte Februar direkt ins Freiland gesät werden und verträgt leichte Fröste problemlos. Das macht sie zu einem der ersten Gemüse der Saison und ideal für eine frühe Ernte ab Mitte Mai.
In der Küche sind Puffbohnen vielseitig einsetzbar: jung geerntet schmecken sie zart und nussig – ideal für Salate, Suppen und Eintöpfe. Ältere Samen eignen sich hervorragend als deftige Beilage oder für traditionelle Gerichte wie Falafel und Ful medames. Als Leguminose bereichert die Puffbohne außerdem deinen Boden durch natürliche Stickstoffbindung.
