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Flortus

Sanddorn Regionale Sorte Ostsee

Sanddorn Regionale Sorte Ostsee

Normaler Preis €0,69 EUR
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Aussaat Januar - Dezember
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Erlebe echtes Ostsee-Feeling mit deinem eigenen Sanddornstrauch! Die regionaltypische Pflanze mit ihren leuchtend orangefarbenen Beeren ist ein echter Hingucker, reich an Vitamin C und vielseitig verwendbar – als Saft, Marmelade oder Heilpflanze. Ideal als Gastgeschenk oder für dein Zuhause!

Anbauinfos
Pflege niedrig
Licht Sonne
Wasser gering
Platz groß
Standort Freiland
Vorkultur Februar
Aussaat Januar – Dezember
Ernte August – Oktober
Besonderheiten Winterhart · Mehrjährig · Bienenfreundlich
Details

Details

Der Sanddorn (Hippophae rhamnoides) ist ein robuster, sommergrüner Strauch aus der Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae). Er wächst aufrecht bis sparrig-verzweigt und erreicht je nach Standort eine Höhe von 2 bis 6 Metern. Die silbrig-grünen, lanzettlichen Blätter und die charakteristischen Dornen an den Zweigen machen ihn schon ohne Früchte zu einer markanten Erscheinung im Garten oder als Hecke.

Eine botanische Besonderheit: Sanddorn ist zweihäusig – das bedeutet, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Für eine reiche Ernte der leuchtend orangefarbenen Beeren brauchst du daher mindestens eine männliche Pflanze zur Bestäubung in der Nähe. Dazu kommt eine weitere Stärke: Sanddorn kann über spezialisierte Wurzelknöllchen (Actinorrhiza) Luftstickstoff binden und damit auch nährstoffarme, sandige Böden verbessern – perfekt für Küstenstandorte und Pionierflächen.

Die regionale Sorte Ostsee stammt aus dem natürlichen Verbreitungsgebiet an der deutschen Ostseeküste, wo Sanddorn seit Jahrhunderten Dünen und Strandwälle besiedelt. Diese Herkunft macht sie besonders angepasst an windoffene, salzhaltige und sandige Standorte in Norddeutschland. Als echtes Wildgehölz ist sie robust, winterhart und pflegeleicht.

Verwendung findet der Sanddorn auf vielfältige Weise: Die vitamin-C-reichen Beeren (bis zu 12-facher Gehalt einer Zitrone) werden zu Saft, Marmelade, Likör und Sirup verarbeitet. Das wertvolle Sanddornöl aus Fruchtfleisch und Kernen wird in der Kosmetik und Naturheilkunde geschätzt. Gleichzeitig ist die dornige Hecke ein natürlicher Nistplatz und Nahrungslieferant für Vögel – Sanddorn ist also Nutz- und Wildpflanze in einem.

Spezifikationen

Spezifikationen

  • Botanischer Name: Hippophae rhamnoides
  • Familie: Ölweidengewächse (Elaeagnaceae)
  • Wuchshöhe: 2–4 m (selten bis 6 m)
  • Wuchsbreite: 2–4 m
  • Blütezeit: April – Juni (weiße Blüten)
  • Fruchtreife: August – Oktober (orangefarbene Beeren, nur weibliche Pflanzen)
  • Standort: Vollsonnig, windfest, salzverträglich
  • Boden: Sandig, durchlässig, nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich; stickstoffbindend durch Wurzelsymbionten
  • Winterhärte: Hardy Zone 3–4, sehr winterhart (bis ca. ?30 °C)
Tipps

Tipps

  • Männliche Pflanze nicht vergessen: Sanddorn ist zweihäusig – das bedeutet, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Nur weibliche Pflanzen tragen die orangefarbenen Früchte, aber ohne einen männlichen Bestäuber in der Nähe bleiben die Zweige leer. Pflanze am besten mehrere Sämlinge zusammen und behalte mindestens eine männliche Pflanze im Garten. Als Faustregel gilt: 1 männliche auf 5–8 weibliche Pflanzen.
  • Stratifizierung nicht überspringen: Für eine gute Keimrate braucht Sanddornsaatgut unbedingt einen Kältereiz. Quell die Samen 2–3 Tage in lauwarmem Wasser vor, gib sie dann in feuchten Sand und lege sie für 3–5 Wochen in den Kühlschrank (4–6 °C). Danach auf Erde aussäen und mit ca. 1 cm Sand abdecken. Geduld zahlt sich aus – die ersten Keimlinge zeigen sich nach etwa 3–4 Wochen.
  • Sandiger, magerer Boden ist ideal: Sanddorn liebt nährstoffarme, durchlässige Böden – ganz so wie an der Ostseeküste. Vermeide staunasse Standorte und zu viel Dünger, da die Pflanze über Wurzelbakterien selbst Stickstoff binden kann. Ein vollsonniger, luftiger Platz sorgt für den besten Wuchs und die aromatischsten Früchte.
Hersteller
Samenhaus GmbH Raßdorfer Straße 11 36208 Wildeck Deutschland info@samenhaus.de
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