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Der Szechuanpfeffer (Zanthoxylum piperitum bzw. Zanthoxylum simulans) stammt ursprünglich aus Ostasien – insbesondere aus China, Japan und Korea – und gehört zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae). In seiner Heimat ist er seit Jahrhunderten als Gewürz- und Heilpflanze bekannt und ein fester Bestandteil der asiatischen Küche.
Der Szechuanpfeffer wächst als sommergrüner Strauch oder kleiner Baum und erreicht eine Wuchshöhe von 2–4 m bei einer Breite von etwa 1,5–2 m. Seine aufrechte, strauchförmige Wuchsform macht ihn zu einem attraktiven Solitär im Garten oder als Teil einer Hecke. Die Zweige tragen auffällige Stacheln, und die gefiederten Blätter verströmen beim Zerreiben ein angenehm aromatisches Duft.
Besonders charakteristisch sind die kleinen roten Früchte, die ab August reifen. Die getrockneten Schalen dieser Früchte sind das eigentliche Gewürz: Sie enthalten Hydroxy-Alpha-Sanshool, das auf der Zunge ein leicht kribbelndes, taubendes Gefühl erzeugt – ganz anders als echter schwarzer Pfeffer. In der Küche ist er unverzichtbar für das chinesische Fünf-Gewürze-Pulver sowie für Gerichte der Szechuanküche.
Im Garten überzeugt der Szechuanpfeffer durch seine Doppelnatur: Als dekorativer Zierstrauch mit attraktiven Blättern und leuchtend roten Früchten sowie als nützliche Küchenpflanze direkt vor der Haustür. Er ist winterhart und für mitteleuropäische Gärten gut geeignet, bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässigem, humosem Boden.
