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Wasserspinat (Ipomoea aquatica), in Asien auch liebevoll Kankong oder Kangkong genannt, ist eine rankende, kriechende Pflanze aus der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Ursprünglich in den Feuchtgebieten und entlang der Gewässer Südostasiens und Chinas beheimatet, hat sie sich als beliebtes Blattgemüse über weite Teile Asiens verbreitet.
Die Pflanze wächst schnell und üppig: Ihre hohlen, wasserführenden Stängel können bis zu einem Meter lang werden und bilden dabei herzförmige bis pfeilförmige, saftig-grüne Blätter. Im Sommer zeigt sie gelegentlich trichterförmige Blüten in zartem Weiß bis Hellviolett – typisch für die Windengewächse.
In der Küche ist Wasserspinat ein echter Allrounder: Die zarten Triebspitzen und Blätter schmecken ähnlich wie Spinat – mild, leicht nussig und angenehm würzig. In der asiatischen Küche werden sie blanchiert, gedünstet oder scharf angebraten, klassisch mit Knoblauch und Chili. Aber auch in Suppen, Currys und als Beilage macht Kankong eine hervorragende Figur.
Im eigenen Garten lässt sich Wasserspinat ab Mitte März bis Ende Juli im Saatbeet anzüchten und dann in Reihen auspflanzen. Er bevorzugt einen warmen, feuchten Standort mit nährstoffreichem Boden und verträgt auch zeitweise Staunässe.
